Wednesday, December 22, 2004

neue Distro Teil 2

Die 2-minütige Wartepause habe ich weggekriegt, war der Treiber für Centrino-WLAN. Brauche ich derzeit eh' nicht... Im Büro fiel mir das nächste Problemchen auf: Der Lüfter ist beinahe im Dauerbetrieb. Für einen Centrino ist das unwürdig. Unter XP macht er das nicht...
Ein wenig Forschungsarbeit (und Tipps von lofwyr) liefern auch hier die Lösung, jetzt kann ich die CPU-Frequenz regulieren. Und schon hat der Lüfter Pause!

Tuesday, December 21, 2004

Neues Notebook, neue Distro

Selbstverständlich darf mein neues Notebook vollständig von Redmond kontrolliert werden, sonst müsste ich ja noch mein Blog umtaufen. Wieder einmal die alte Frage: welche Distro wählen...?
Meine erste Wahl fällt (wenig originell) auf Mandrake 10.1, schon allein wegen der Möglichkeit, die Windows-NTFS-Partition zu verkleinern. Die Installation von Mandrake verläuft absolut reibungslos.
Schon beim ersten Start zeigt sich leider ein Problem, dass ich auch nach stundenlangem Suchen und Herumprobieren nicht weggekriege: Irgendwo im init-script steckt eine 2-minütige Nachdenkpause.
Es sieht so aus, als ob es mehrere Programme gäbe, die diese Pause auslösen können; eine davon dürfte udevstart sein.
Am Abend besucht mich mein alter Freund lofwyr und schlägt vor, es mit Gentoo zu probieren. Da ich im Mandrake ausser der Fehlersuche noch praktisch nix getan habe und eine Neuinstallation von Mandrake kaum mehr als 20 Minuten in Anspuch nimmt, lasse ich es auf einen Versuch ankommen.
Die Installation von Gentoo entsprechend der Anleitung auf der Website ist einigermassen mühsam, aber nicht schwierig. Und tatsächlich, schon wenige Stunden später ist das Grundsystem+X+KDE installiert, sogar mit den proprietären ATI-Treibern für die Radeon-Karte. Letztlich schmeisse ich Gentoo aber wieder runter und spiele wieder Mandrake auf die Platte... denn mir ist klar geworden, wieviel Zeit und Arbeit ich noch reinstecken müsste, um die Gentoo-Installation wirklich so vollständig und "rund" zu machen, wie ich es von Mandrake gewohnt bin.
Also werde ich erst mal mit der erzwungenen Kaffeepause leben und eventuell ausprobieren, ob ich nicht mit einem 2.4er-Kernel die Probleme auch ganz wegkriege.

Friday, December 17, 2004

neues Notebook, neues Betriebssystem

Es mag ja Leute geben, die sich die Mühe machen, beim Notebook-Kauf extra darauf zu achten, dass kein Windows dabei ist, aber ich gehöre nicht dazu - ganz im Gegenteil, will ich doch mal wieder gucken, was sich bei WinXP so tut. Mein bisheriger Notebook ist nun schon 3 Jahre alt, der wurde
mit XP ausgeliefert, der neue ebenfalls - es ist, als wäre die Zeit stehengeblieben. Oder doch nicht?

Der erste Start erinnert an eine Linux-Installation: Land, Sprache und Tastaturtyp auswählen. Dieser Dialog ist etwas mühsam gestaltet, zu kleine Comboboxen. Österreich lässt sich natürlich nicht durch Druck auf "Ö" auswählen, wäre wohl zuviel verlangt gewesen. Nach einigen Minuten (eine Linux-Installation wäre schon halb fertig gewesen ;-) dann die freudige Überraschung: Java und Acrobat Reader sind schon vorinstalliert. Mit der OpenCD installiere ich dann noch einige weitere lebensnotwendige Programme drauf, Firefox usw. Wieso wird diese CD eigentlich nicht mit jedem Windows-Rechner mitgeliefert? OpenOffice sauge ich dann doch lieber aus dem Netz, erstens weil's eine neue Version gibt und zweitens weil ich natürlich die deutschsprachige Version bevorzuge (beim Firefox ist es mir egal). Es wird also Zeit, den Rechner ins Internet zu lassen. Auf meinem Linux-PC, der am Internet hängt, aktiviere ich Squid und los gehts. Vorher noch die Firewall von XP prüfen... ist per Default aktiviert, passt. Also OOo saugen und installieren, wir nähern uns dem Ziel. Zeit, sich um Windows-Updates zu kümmern. Und dann der MS-Effekt:
"Die Updates werden gedownloadet und installiert". .net framework 1.1 klappt noch (wer braucht das), die 5 weiteren Sicherheitsupdates schlagen aber samt und sonders fehl. Also durch den manuellen Prozess des Runterladens und installierens durchklicken...

Und das geht so:
  • Windows Update starten,
  • Liste der verfügbaren Updates anzeigen lassen.
  • Benutzerdefinierte Installation anklicken,
  • dann die Details des Bugs anzeigen lassen,
  • dem Link "Weitere Informationen" folgen,
  • dort (englischsprachige Fehlerbeschreibung) den passende Downloadlink raussuchen und anklicken,
  • dort die Sprache auf Deutsch umstellen,
  • dann auf "Download" klicken,
  • dann auf "Ausführen" und nochmals auf "Ausführen" und
  • dann noch ein paar mal auf "Weiter", "Ich stimme zu", "Weiter" und
  • schliesslich auf "Fertig stellen".
Das wiederhole ich 5 mal, bei 3 von 5 Updates wird danach der Rechner neu gestartet. Hat da nicht unlängst 'wer geschrieben, die einfachere Software-Installation von Windows wäre für ihn ein Grund, XP als Betriebssystem zu verwenden?
Nun da XP auf den Stand gebracht ist, wird es Zeit, zusätzliche Massnahmen für die Sicherheit zu ergreifen (Toshiba wird sich wohl etwas dabei gedacht haben, als sie Norton Internet Security auf dem Rechner installiert hat). Also nochmals 15MB Updates runterladen, nochmals rebooten...
Mittlerweile sitze ich mehr als 2 Stunden an der Kiste und langsam habe ich sie auf dem Stand, auf dem ich sie haben will. Hoppla, ich werde vom Symantec Live Update unterbrochen, das meint, ich müsse wieder mal aktualisieren (10 Minuten können verdammt lang sein heutzutage). Na dann wollen wir mal...


Norton Internet Security
Programmsteuerung
Niedriges Risiko
Symantec LiveUpdate versucht, auf das Internet zuzugreifen
Welche Aufgabe wollen Sie ausführen?
[Zulassen (Empfohlen)]

Liebe Windows-Benutzer, jetzt, da ich (zumindest temporär) wieder einer von euch bin, lasst mich doch mal fragen: Sind wir alle noch bei Trost, mit so etwas unsere Zeit zu verplempern?

Thursday, December 02, 2004

zweite Woche im neuen Job

Vor zwei Wochen habe ich einen neuen Job der Kategorie "Leihpersonal" angetreten, Aufgabengebiet Java-Programmierung mit Eclipse 3. Ich natürlich mit dem Linux-Notebook, sonst lauter Windows-User.
War aber kein Problem, nur Samba (oder das Windows auf der Gegenseite) war für ein paar "interessante" Effekte gut: Dateien und Verzeichnisse, die mal sichtbar sind, dann wieder nicht.
Eclipse 3 ist für die reine Java-Programmierung ein Traum, auch die CVS-Anbindung macht Freude. Dass man für die sinnvolle Bearbeitung von JSP-Seiten extra Tools braucht, macht hingegen viel weniger Freude. In einem ruhigen Kämmerlein ohne allzu häufig Störungen herumprogrammieren können - das ist eine angenehme Abwechslung zu dem Telefonterror, dem ich sonst meist ausgesetzt bin.
Wenn da bloss nicht die Handwerke wären, die irgendwelche Leitungen verlegen und stundenlang mit
dem Bohrhammer die Wände und Decken bearbeiten... nur gut, dass ich Kopfhörer dabei und den Soundtrack von UT2004 auf der Festplatte habe.