Monday, November 15, 2004

Mono und dotgnu, Teil 5

Da ich gestern die neue Mandrake installiert habe, wird es mal wieder Zeit, zu schauen, wie es Mono geht. Diesmal versuche ich es mit den originalen Paketen von Mandrake (letztesmal waren es zweckentfremdete SuSE-Pakete ;-) Das Runterladen ist natürlich eine Orgie von gut zwei Dutzend Paketen, was sonst. Nicht alle Abhängigkeiten sind überhaupt erfüllbar, ohne --nodeps geht leider nix. Langer Rede kurzer Sinn: Monodevelop funktioniert nach wie vor (und damit Gtk# und der ganze Rest), System.Windows.Forms kann man nach wie vor vergessen - nicht mal ein ganz simples Beispiel bringt auch nur ein Fenster auf den Bildschirm.

Sunday, November 14, 2004

der "doesn't suck"-Award

"Zum Glück" musste ich am Freitag mal wieder einige Stunden mit WindowsXP verbringen, sonst wären meine Krämpfe noch viel schlimmer: Heute habe ich Mandrake 10.1 Community Edition installiert. Und weil's so lustig ist, gleich ein paar mal auf dem selben Rechner. Denn leider haut die Online-Aktualisierung zuerst gar nicht hin; wenn man dann die notwendige Konfiguration vornimmt, dann haut die Online-Aktualisierung gleich das System ziemlich zusammen. Grrrrrr... Es wird Zeit, den "doesn't suck"-Preis für Distros zu vergeben, die keine unnötigen Probleme machen. Mittlerweile darf man glücklicherweise schon davon ausgehen, dass die Leistungsfähigkeit einer Linux-Distribution stimmt - insbesondere, wenn der neue 2.6er Kernel, KDE 3.2 usw. drinnen stecken - aber es passiert bei jedem Distributor immer wieder mal, dass er eine Distro rauslässt, die mehr Mucken macht als der Vorvorgänger. Historische Anwärter auf den "doesn't suck"-Preis wären aus meiner subjektiven Sicht u.a. SuSE 7.3 und Mandrake 9.2. Beides waren Distros, die genau das getan haben, was man von ihnen wollte, mit dem technischen Stand, der damals eben üblich war. Die 9.2er Mandrake läuft noch auf meinem Notebook, und das wird sie wohl auch noch einige Zeit tun, denn die 10.1er Community ist sicher kein Anwärter auf den "doesn't suck"-Preis.

Monday, November 08, 2004

Mono und dotgnu, Teil 4

In den letzten Tagen habe ich mir einen Teil der Nächte damit um die Ohren geschlagen, den kleineren Fehlern in dotgnu, die mein Programm betreffen (siehe vorigen Eintrag) nachzugehen. Langsam beginne ich C# zu lieben, trotz seiner Herkunft. Mittlerweile brauche ich für dotgnu nur noch eine einzige Zeile im Programm extra; und das liegt daran, dass die entsprechende Spezifikation in der .net Framework Klassenbibliothek unklar (um nicht zu sagen: widersprüchlich) ist. Mono macht's anders, ich nehme 'mal an, so wie MS .net. Aber was soll's.