Tuesday, July 19, 2005

Slickedit

Vor gut einer Woche bin ich auf Slickedit umgestiegen.
Vorher hatte ich Bluefish als meinen Lieblingseditor auserkoren...
Man darf nun mit gutem Recht die Frage stellen, was an Slickedit so besonders ist, dass man dafür über 200 Euronen springen lässt. Schliesslich ist es nicht gerade so, dass es unter Linux zuwenig Editoren gäbe...
Nun, Slickedit als Editor zu bezeichnen ist schon mal ein ziemliches Understatement. Das Ding bringt nicht ohne Grund mehr als 80 MB auf die Waage. "IDE ohne GUI-Designer" trifft es schon eher. Und das für eine ganze Menge Programmiersprachen. Die Unterstützung der Programmiersprachen ist mit dem vergleichbar, was ausgewachsene IDEs bieten. Syntax-Highlighting kann heutzutage sowieso schon jeder Wald-und-Wiesen-Editor, aber Slickedit kennt auch die anderen Tricks, die Zeit sparen und die Arbeit erleichtern. Für PL/SQL-Programmierung unter Linux kenne ich derzeit nix besseres. (Ja, ich kenne TOra, aber nicht für die PL/SQL-Programmierung...)
Nicht alles an Slickedit ist perfekt. Die Optik ist z.B. Motif-artig und wirkt im Vergleich zu den üblichen GTK2- und QT-Programmen ausgesprochen altbacken. Einige "Besonderheiten" machen gerade
den Einstieg etwas schwierig. Darum mein Tipp an alle Interessierten: Unbedingt die Evaluierungsversion runterladen, ausprobieren und bei Bedarf (und den gibt's sicher) den Support quälen.

Thursday, July 14, 2005

Das Märchen vom gestiefelten Kater

Es war einmal ein DVD-Player, dessen Fernbedienung kaputtging. Fortan konnte man nur noch solche DVDs und VCDs abspielen, die kein Menü haben, weil sich das Menü nur über die Fernbedienung steuern lässt (die wenigen Tasten am Gerät reichen nicht).
Und dann war da noch eine VCD mit dem Märchen "der gestiefelte Kater" und ein kleines Kind, das dieses Märchen sehen will.
Mal sehen, was meine Linux-Box zu bieten hat:
Xine... kann das Menü nicht bedienen.
Ogle... spielt keine VCDs.
Kaffeine... kann das Menü nicht bedienen.
Tja, Pech gehabt. Also Windows gebootet, dort klappt's.... Naja, so irgendwie.
Der sich dort öffnende Player schafft keinen Full-Screen-Modus und deaktiviert den Bildschirmschoner nicht. Unter Linux würde man so ein Ding "Proof-of-Concept" nennen.