Weniger ist mehr: IceWM
KDE ist die fortschrittlichste Desktop-Umgebung, die es für Unix-artige Betriebssysteme gibt. Gerade eben wurde die Version 3.3 veröffentlicht, sogar eine Umsetzung für Windows ist verfügbar. Mit anderen Worten: Höchste Zeit, umzusteigen - auf IceWM. Es ist nicht so, dass ich mit dem KDE generell unzufrieden wäre, aber die Zeit zwischen dem Login und der tatsächlichen Verfügbarkeit des Desktops nervt. Bei IceWM sind das vielleicht 2 Sekunden, das ist erträglich; beim KDE eher schon 10-15, das ist für meinen Geschmack zuviel. Zwar braucht KMail (das ich vorerst weiter verwende) dann entsprechend länger zum Starten, aber das nervt schon viel weniger, weil ich während dessen ja schon was anderes machen kann. Abgesehen davon kommt es meiner Denk- und Arbeitsweise entgegen, dass man beim IceWM Menüs und Toolbar über leicht zu findende, leicht zu ändernde Konfigurationsdateien anpasst, statt sich durch Menüs und noch mehr Menüs und Kontrollzentrum und Kontextmenüs usw. durchzuklicken. Hmmm... wenn ich nochmal auf Windows zurücksteigen sollte, dann werde ich mal schauen, wie viel man mit regedit einstellen kann, um sich Menüs und noch mehr Menüs und Kontrollzentrum und Kontextmenüs usw. zu ersparen. BTW: Die Start-Zeiten des KDE sind nervig... aber die NT4- und W2K-Kisten bei uns sind noch viel schlimmer, da vergehen Minuten zwischen Anmeldung und Verfügbarkeit.

