Tuesday, December 21, 2004

Neues Notebook, neue Distro

Selbstverständlich darf mein neues Notebook vollständig von Redmond kontrolliert werden, sonst müsste ich ja noch mein Blog umtaufen. Wieder einmal die alte Frage: welche Distro wählen...?
Meine erste Wahl fällt (wenig originell) auf Mandrake 10.1, schon allein wegen der Möglichkeit, die Windows-NTFS-Partition zu verkleinern. Die Installation von Mandrake verläuft absolut reibungslos.
Schon beim ersten Start zeigt sich leider ein Problem, dass ich auch nach stundenlangem Suchen und Herumprobieren nicht weggekriege: Irgendwo im init-script steckt eine 2-minütige Nachdenkpause.
Es sieht so aus, als ob es mehrere Programme gäbe, die diese Pause auslösen können; eine davon dürfte udevstart sein.
Am Abend besucht mich mein alter Freund lofwyr und schlägt vor, es mit Gentoo zu probieren. Da ich im Mandrake ausser der Fehlersuche noch praktisch nix getan habe und eine Neuinstallation von Mandrake kaum mehr als 20 Minuten in Anspuch nimmt, lasse ich es auf einen Versuch ankommen.
Die Installation von Gentoo entsprechend der Anleitung auf der Website ist einigermassen mühsam, aber nicht schwierig. Und tatsächlich, schon wenige Stunden später ist das Grundsystem+X+KDE installiert, sogar mit den proprietären ATI-Treibern für die Radeon-Karte. Letztlich schmeisse ich Gentoo aber wieder runter und spiele wieder Mandrake auf die Platte... denn mir ist klar geworden, wieviel Zeit und Arbeit ich noch reinstecken müsste, um die Gentoo-Installation wirklich so vollständig und "rund" zu machen, wie ich es von Mandrake gewohnt bin.
Also werde ich erst mal mit der erzwungenen Kaffeepause leben und eventuell ausprobieren, ob ich nicht mit einem 2.4er-Kernel die Probleme auch ganz wegkriege.

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