Handeln vs. der grosse Plan
Die aktuelle Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "brand eins" widmet sich der Sinnlosigkeit bzw. Schädlichkeit des übertriebenen Planens - Planen als Ersatzbefriedigung statt des Handelns,
Planen als Wunschdenken, der Große Plan als Käfig. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre fernab von Bits und Bytes, bei der sich der Vergleich mit "Die Kathedrale und der Bazar" aufdrängt. Ein Zitat aus "brand eins":
Die Vielfalt des Marktes ist im Gegensatz zur Einfalt des Plans ein Prinzip, dem sich die heute so oft und gern beschworene Batur bedient: Die Evolution ist der lebende Beweis für die Richtigkeit, dass sehr komplexe Systeme nur durch viele komplexe Aktionen stabil gehalten werden. Je komplizierter also alles scheint, desto mehr Lösungsmöglichkeiten entstehen. Was passiert, fragt Brandmeyer, wenn man in der Landwirtschaft immer nur eine Sorte anbaut? Eine Monokultur. Das geht nicht lange gut. "Vielfalt sichert den Fortbestand."
Na, ist das nicht Musik in den Ohren der OpenSource-Fans? Wenn das nächste Mal jemand das Fehlen einer Roadmap bei OpenSource kritisiert, findet man hier die passenden Antworten.


0 Comments:
Post a Comment
<< Home